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Berichte

 

 

Platz 3 bei den Stadtmeisterschaften 2010

Am 27.03.2010 nahmen die Police Penguins an den Stadtmeisterschaften Krefeld teil.

Der Kader der Pinguine war nach zahlreichen Absagen und unverständlichem Nichterscheinen von Aktiven arg dezimiert, als es um 08:15 Uhr gegen die haushohen Gruppenfavoriten, die Pinguine Hüls ging. Die Police Penguins legten trotz der widrigen Umstände einen furiosen Start hin und standen bereits nach 13 Sekunden vor dem ersten Treffer. Dies konnte der Hülser Torwart jedoch gekonnt verhindern. Den Police Penguins war gleiches bei der ersten Hülser Chance nicht möglich. Nach 2 Minuten stand es somit 0:1 gegen die Penguins. In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Hülser in der neunten Spielminute das nächste Tor erzielen konnten. In der dreizehnten Minute gelang den Hülsern das dritte, in der 16 Minute gar das vierte Tor. Den Police Penguins gelang kein Treffer und der Start ins Turnier war gründlich daneben gegangen.

Besser erging es den Pinguinen im zweiten Gruppenspiel gegen die Eisbären. Markus Sass spielte in der vierten Minute Markus Daniel an, welcher völlig frei vor dem Tor den ersten Treffer erzielte. In der neunten Spielminute kam Bastian Jakob im eigenen Drittel an den Puck, umkurvte 2 Bären und ließ dem Torwart keine Abwehrchance. Bereits eine Minute später legte Jan Bajdacz den Puck im gegnerischen Drittel an die blaue Linie zurück und Bastian Jakob erzielte das 3:0. In der letzten Minute der ersten Hälfte nahm sich Andre Wagner den Puck im Mitteldrittel und vollendete seinen Alleingang mit einem platzierten Heber in den Winkel.

Durch eine völlig unbeholfene und unnötige Aktion verletzten die Eisbären gegen Ende der ersten Hälfte Bastian Jakob im Gesicht, so dass er in der Folgezeit den Pinguinen nicht mehr zur Verfügung stand. Mit nur noch 6 Feldspielern brachten die Pinguine die Partie über die Runden. Frank Emmerich hielt seinen Kasten sauber und so endete die Partie 4:0.

Im letzten Gruppenspiel trafen die Penguins auf die Downtown Crocodiles. Die Krokodile hatten es von Beginn an offensichtlich nur auf die weitere Dezimierung des Pinguinekaders abgesehen. In der zweiten Überzahl des Spieles nutzte Markus Daniel ein Zuspiel von Markus Sass zur frühen Führung der Pinguine. Zum Ende der ersten Hälfte nutzte Andre Wagner einen Alleingang zum 2:0.

Nach der Pause erhöhte Andre Gorgs auf 3:0. Das 4:0 legte dann Jan Bajdacz Markus Daniel auf. Zum guten Schluß nutzte Markus Sass einen Abpraller von Andre Wagner zum 5:0 Endstand.

Durch die beiden souveränen Siege in der Gruppenphase gelang den Pinguinen der Einzug ins Halbfinale hinter den Hülser Pinguinen. 

Gegner war um 15:30 Uhr der SC Uerdingen, dem Turnierfavoriten, gespickt mit starken Spielern.

Das dezimierte Häuflein Pinguine lieferte ein sehr diszipliniertes Spiel ab. Die Uerdinger waren zwar über die gesamte Spielzeit leicht überlegen, konkrete Torchancen ergaben sich aber auf beiden Seiten nicht. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Uerdinger Nerven immer angespannter und sie versuchten sich durch unsaubere Spielweise immer wieder Vorteile zu verschaffen. Da auch der Schiedsrichter dem Spielgeschehen nicht gewachsen war, war es einzig Frank Emmerich im Tor der Pinguine zu verdanken, dass es zur Pause 0:0 stand.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten die Uerdinger eine geschenkte doppelte Überzahl nicht nutzen. Erst als Frank Emmerich im Torraum die Beine weggezogen wurden und das Tor völlig frei war, landete der Puck im Netz der Pinguine. Der Treffer wurde, auch für neutrale Beobachter auf der Tribüne vollkommen unverständlich, gegeben. Im weiteren Verlauf der Partie kamen die Pinguine zu einigen guten Aktionen, mit den kuriosen Entscheidungen ging es jedoch weiter. So dauerten Strafen gegen die Uerdinger nur 30 Sekunden, Pinguine wurden jedoch eine Minute auf der Strafbank festgehalten. Völliges Unverständnis hatten die Pinguine jedoch für die Zeitnehmer, die die Uhr nach eigenem Gutdünken anhielten oder weiter laufen ließen. In der letzten Spielminute verließ Frank Emmerich seinen Kasten zu Gunsten eines weiteren Feldpielers. Die Pinguine konnten dies jedoch nicht mehr nutzen. Den Uerdingern gelang noch ein Treffer in das verwaiste Tor zum Endstand von 2:0. Die Uerdinger zogen, auf Grund ihrer individuellen Stärken, nicht unverdient in das Finale ein. Die Zusprüche der Uerdinger Spieler an die Pinguine tröstete diese jedoch nicht über die unfairen Begleitumstände hinweg.

Im Spiel um Platz 3 standen sich die Pinguine mit der Mannschaft der Hobeis gegenüber.

Man merkte den Pinguinen zu Spielbeginn an, dass sie nicht mehr die frischesten waren, stand doch nur noch ein Wechselspieler zur Verfügung. Es dauerte bis zur siebten Minute, bis die Pinguine ins Rollen kamen. Andre Gorgs erkämpfte sich im gegnerischen Drittel den Puck und hämmerte ihn aus kürzester Distanz unter die Latte. Noch in der gleichen Minute nutzte Markus Daniel einen Abpraller, als der Torwart einen Schlenzer von Andre Wagner nicht festhalten konnte. Noch in die Freude der Pinguine hinein gelang den Hobeisern der Anschlusstreffer.

Nach dem Wechsel drang Markus Sass über rechts ins Drittel der Hobeiser ein und setzte einen fulminanten Schlagschuss in den linken Winkel. Zwei Minuten später zeigte Markus Sass, dass er es auch anders herum beherrscht. Er drang nach Pass von Andreas Jakobs über links ins Drittel der Hobeiser und setzte den Puck in den rechten Winkel zum 4:1.

Frisch an der Nase geklebt kam Bastian Jakob zurück auf das Eis und vollendete eine schöne Kombination über Markus Sass und Andre Wagner zum 5:1.

3 Minuten vor dem Ende des Spiels gelang Markus Sass der dritte Treffer des Spiels und der letzte des Turniers für die Pinguine.

Im Finale gewann der SC Uerdingen gegen die Hülser Pinguine und ist somit Stadtmeister 2010.

So beendeten die Pinguine die Saison mit einem unerwarteten Podiumsplatz.

 

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aktualisiert am 05.09.2010 

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